Nahe

Der Flussname Nahe ist keltischen Ursprungs und bedeutet
 „Die Wilde“. Die Nahe ist der heimische Fluss für die Bad Sobernheimer Gemeinde. Sie hat sich besonders hier im Raum Sobernheim nach Hochwassern öfter ein neues Bett gesucht. Deshalb stand die ehemalige Nahebrücke (erbaut 1426) ab 1627 fast 250 Jahre lang trocken in den Wiesen.

An der Nahe fanden wir einen gemeinsamen Lieblingsplatz, vielleicht kennt ihr ihn auch: direkt hinter den Tennisplätzen.

An Flachstellen entstehen Kiesbänke mit Kieseln („Nohwagge“) aus vorwiegend Quarzit, Silizium und Schiefer.

An diesem kleinen Steinstrand könnt ihr dank der niedrigen Gewässerhöhe prima Staudämme und Wasserkanäle bauen. Mit den Steinen lassen sich auch Steintürme und Steinberge stapeln und mit Allerlei aus der Natur schmücken – das nennt man LandArt.

Wie kommen die vielen Steine und Kiesel hierhin?

Wenn am Anfang des Flusses ein größerer Gesteinsbrocken in den Fluss fällt, reibt die Wasserströmung ihn mit den Jahren immer glatter. Er zerbricht auch vielleicht nochmal und treibt mit der Strömung flussabwärts.

In der ARD Mediathek findest du einen Beitrag über Sand von W wie Wissen.